Bestattungsvorsorge
Vorsorge befreit von Sorge
Über das Sterben wird selten gesprochen und über die Bestattung fast nie. Deshalb erscheint fast jeder Todesfall „plötzlich und unerwartet“. Die Angehörigen, die sich dann um die Bestattung des Großvaters kümmern, sollen plötzlich entscheiden, ob der Opa eine Erd- oder Feuerbestattung gewünscht hätte, ob ein Pfarrer oder ein Trauerredner sprechen soll und ob ein Grabstein oder ein anonymes Rasengrab seinem Leben angemessener wäre.
Doch nicht nur die Wünsche und Vorstellungen einer Bestattung lassen sich zu Lebzeiten mit vertrauten Menschen besprechen, sondern auch die finanziellen Voraussetzungen lassen sich regeln. Seitdem das Sterbegeld der gesetzlichen Krankenkassen am 1.1.2004 gestrichen wurde, muss nun wirklich jeder Bürger für die Bestattung selbst vorsorgen. Während in europäischen Nachbarländern dreiviertel der Bevölkerung eine Sterbegeldversicherung abgeschlossen haben, sind es in Deutschland gerade einmal drei Prozent. Dabei ist es möglich, eine Vorsorge für den Partner, für die Familie oder für sich selbst abzuschließen.
Das Kuratorium Deutsche Bestattungskultur und die Deutsche Bestattungsvorsorge Treuhand AG (www.bestatter.de) bieten dafür geeignete Absicherungen an.
Bestattungsvorsorge: für den Partner, für die Familie, für sich selbst